Totalunternehmerleistungen zur schlüsselfertigen Errichtung einer Pflegeschule in Köln-Riehl. Der Auftrag umfasst neben den Bauleistungen auch sämtliche erforderlichen Planungsleistungen einschließlich der Einholung der Baugenehmigung.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Errichtung einer Pflegeschule für die Krankenpflegeausbildung auf dem Gelände der SBK Sozial-Betriebe Köln gGmbH in Köln-Riehl. Das Vorhaben soll durch einen Totalunternehmer als schlüsselfertige Leistung aus einer Hand geplant und errichtet werden. Zur Prüfung der Realisierbarkeit wurde in 2025 eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den ausgewählten Bietern in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt wird.Die Pflegeschule soll als 3-geschossiges Gebäude errichtet werden. Die Nutzung gliedert sich in Büros und Verwaltung, Schulungsräume sowie Nebenräume. Die Schule soll Platz für sieben Seminarräume, ein Skills Lab, einen Gruppenraum sowie eine Bibliothek, zuzüglich der erforderlichen Nebenräume, für die gleichzeitige Unterrichtung von bis zu 224 Schülern bieten.Zudem soll ein Verwaltungsbereich mit ca. 24 Büroarbeitsplätzen und einem Besprechungsraum auf einer Ebene entstehen.Das Gebäude soll bei einer zukünftigen Bedarfsänderung um ein Geschoss aufgestockt werden können. Die Option der Rückbaubarkeit des Gesamtgebäudes ist ebenfalls in Form eines Rückbaukonzeptes nachzuweisen.Die zu vergebende Leistung umfasst neben dem Hochbau auch die Herrichtung der unmittelbar zum Gebäude zählenden Außenanlagen. Es sind insbesondere 10 Stellplätze als Erweiterung des Bestands-Parkplatzes östlich des Grundstücks sowie 20 Fahrradstellplätze zu erstellen. Mit der städtebaulichen Eingliederung soll eine klare Eingangssituation sowie für den Pausenaufenthalt der Schüler ein Außenbereich entstehen, der die Bedürfnisse der Bewohner des Nachbargebäudes berücksichtigt. Der aktuelle Baumbestand soll möglichst erhalten werden.Im Sinne der Nachhaltigkeit soll insbesondere auf Ressourcenschonung (Baustoffrecycling/- upcycling), einen risikoarmen Lebenszyklus und eine gute Ökobilanz geachtet werden. Eine DGNB-Zertifizierung wird angestrebt (siehe Zuschlagskriterien).Gegenstand des Auftrags sind Totalunternehmerleistungen zur Planung und Ausführung des Vorhabens. Dies umfasst neben den zur schlüsselfertigen und betriebsbereiten Errichtung erforderlichen Ausführungsleistungen insbesondere alle erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen (einschließlich aller Fachplanungsleistungen, der Nachweise für Wärmeschutz, Schallschutz und Raumakustik, einem Brandschutzkonzept und einem Barrierefrei-Konzept sowie der Einholung der erforderlichen Baugenehmigung).Das Nähere regelt die Leistungsbeschreibung.
Bewertet wird ein vom Bieter einzureichendes Gebäudekonzept mit den Unterkriterien "Städtebauliche Qualität (insb. Kubatur und Fassadengestaltung)" 2,5%, "Attraktivität der Nutzflächen (insb. Innenraumgestaltung und Farbkonzept)" 7,5% und Funktionalität (insb. innere Erschließung, Raumanordnung und Raumzuschnitt) 10%. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A3 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet wird ein vom Bieter einzureichendes Baustellen-Logistikkonzept, in dem die Anliefer- und Zwischenlagerungslogistik im Hinblick auf eine Minimierung von Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs und des Betriebs der umliegenden Pflegeeinrichtungen zu beschreiben ist. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A3 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet wird, ob und ggf. mit welchem Standard der Bieter eine Zertifizierung nach DGNB zusagt. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A3 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet wird ein vom Bieter einzureichender Angebotsterminplan, und zwar auf Schlüssigkeit des dargestellten terminlichen Projektablaufs mit Blick auf die Einhaltung der in der Leistungsbeschreibung festgelegten Terminziele. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A3 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Der Angebotspreis wird anhand einer Formel bewertet, die der bereitgestellten Vergabeunterlage "A3 Zuschlagsmatrix" zu entnehmen ist.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden, oder - Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
1.Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen:- Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular mit den Teilnahmeunterlagen abrufbar);- Eigenerklärung Russland-Sanktionen (im bereitgestellten Bewerbungsformular enthalten).2.Teilnahmeanträge sind unter Verwendung des vom Auftraggeber bereitgestellten Bewerbungsformulars zu stellen; das Formular ist mit den Vergabeunterlagen abrufbar.3.Rückfragen werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Nur dort registrierte und für das Verfahren freigeschaltete Unternehmen werden über neue Bewerber- bzw. Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung und Freischaltung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten bzw. nicht für das Verfahren freigeschalteten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig den Projektraum dieses Verfahrens auf der genannten Vergabeplattform aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerber- bzw. Bieterinformationen abzurufen.
Manche fehlenden Unterlagen können nach dem Ermessen der Vergabestelle nach Fristablauf nachgefordert werden.Siehe zu Unterlagen, die nicht nachgefordert werden, die gesetzliche Regelung in § 16a EU VOB/A und die weitergehenden Festlegungen in der Vergabeunterlage A1 (Aufforderungsschreiben).
Siehe hierzu die gesetzlichen Regelungen in § 123 GWB
Siehe hierzu die gesetzlichen Regelungen in § 124 GWB
Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren, die folgende Anforderungen erfüllen:a) Gegenstand der Referenz (Bauvorhaben) war der Neubau eines Gebäudes unter Verwendung vorgefertigter Stahlbaumodule.b) Das Bauvorhaben wurde als Total- oder Generalunternehmer schlüsselfertig realisiert.c) Der Auftragswert (Vergütung des Auftragnehmers) betrug mindestens 5 Mio. EUR ohne MwSt.d) Das Bauvorhaben ist fertiggestellt (d.h. durch den Bauherrn werkvertraglich abgenommen) und diese Fertigstellung lag nicht vor dem 01.05.2021.
Mindestens eine benannte Referenz muss dieses Grundkriterium erfüllen, sonst gilt der Bewerber als ungeeignet.
Durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Bauleistungen (Mindestwert: 10 Mio. EUR)
Anzahl fester leitender technischer Mitarbeiter/innen (Projekt- und Bauleiter/-innen) durchschnittlich für die Jahre 2023, 2024 und 2025 sowie aktuell.Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen in dem als Teilnahmeunterlage T1 bereitgestellten Bewerbungsformular.
Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen pro Schadenfall von 10 Mio. Euro für Personenschäden und 5 Mio. Euro für Sachschäden. Die genannten Mindestdeckungssummen müssen für alle Versicherungsfälle desselben Versicherungsjahrs mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.Es genügt der Nachweis (Versicherungsbestätigung), dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen werden kann.
Pauschalfestpreis
Vertragserfüllungssicherheit, nach Abnahme auszutauschen gegen eine Mängelsicherheit, jeweils in üblicher Höhe.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW.